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Zutrittskontrolle#

Verschiedene Zugangswege#

Muss-Kriterium

Der Einlass kann parallel über personalbesetzte Zutrittsstationen (z.B. mit Handscannern) und autonome Zutrittsstationen (z.B. Drehkreuze) durchgeführt werden. Hierbei wird auf einen gemeinsamen, konsistenten Datenbestand zugegriffen. Alle Ticketarten und Einlasskonfigurationen werden bei beiden Varianten unterstützt.

Einlassregeln#

Muss-Kriterium

Für unterschiedliche Ticketarten können unterschiedliche Einlassregeln festgelegt werden.

Einzeleintritt#

Muss-Kriterium

Für Ticketarten mit Einzeleintritt wird ein Mehrfacheintritt vom Zutrittssystem wirksam verhindert.

Mehrfacheintritt#

Muss-Kriterium

Für Ticketarten mit Mehrfacheintritt kann eine maximale Anzahl der Eintritte festgelegt werden (z.B. Zehnerkarte) oder die Anzahl unbeschränkt sein (z.B. Dauerkarte).

Wiedereintritt nur nach Austritt#

Muss-Kriterium

Für Ticketarten mit "Wiedereintritt nur nach Austritt" kann ein weiterer Eintritt nur erfolgen, wenn zuvor ein Austritt erfasst wurde.

Zeitspezifische Regeln#

Muss-Kriterium

Für unterschiedliche Ticketarten können zeitabhängige Regeln für den Einlass definiert werden (z.B. Einlass ab 10:00 Uhr, Einlass nur sonntags, etc.).

Einschränkung der Eingänge#

Soll-Kriterium

Für einzelne Eingänge oder Bereiche können nur ausgewählte Ticketarten zugelassen werden (z.B. VIP-Eingang).

Bereichsspezifische Entwertung#

Soll-Kriterium

Für unterschiedliche Bereiche können unterschiedliche Einlassregeln gelten und das Ticket für die unterschiedlichen Bereiche getrennt entwertet werden (z.B. Einlass je einmal pro Bereich möglich).

Offlinefähigkeit#

Muss-Kriterium

Die Zutrittskontrolle ist auch ohne Verbindung zum Internet oder zum Server offlinefähig. Hierbei können die gescannten Tickets weiter gegen die Einlassreglen validiert werden. Jedes Einlassgerät kann bis zu 25.000 Scans zwischenspeichern. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, werden die zwischengespeicherten Scans schnellstmöglich hochgeladen.

Im Offlinemodus müssen Tickets nicht gegen Mehrfachnutzung abgesichert sein, jedoch müssen Tickets gegen eine Liste gesperrter Tickets abgeglichen werden können.

Skalierbarkeit#

Muss-Kriterium

Das Zutrittskontrollsystem muss auf eine Spitzenlast von bis zu HIER EINSETZEN Einlassvorgängen innerhalb von HIER EINSETZEN Minuten ausgelegt sein.

Automatischer Austritt#

Soll-Kriterium

Zu einer definierten Uhrzeit (z.B. Tagesende) kann für alle noch eingebuchten Tickets automatisch ein Austritt verbucht werden.

Eingänge#

Soll-Kriterium

Verschiedene Zutrittsstationen (Handscanner, Drehkreuze) können zu Eingängen gruppiert werden, die die Einlassregeln beeinflussen können und für statistische Zwecke erfasst werden.

Sprechende Fehlermeldungen#

Soll-Kriterium

Bei der Ablehnung eines Tickets gibt das System eine sprechende Fehlermeldung aus, die ohne Einbeziehung weiterer Datenquellen verständlich macht, warum für das Ticket kein Einlass gewährt werden kann.

Ticketarten mit Zusatzkontrolle#

Soll-Kriterium

Das System kann abhängig von Ticketart eine Meldung für das Einlasspersonal anzeigen, dass eine Zusatzkontrolle (z.B. Studierendenausweis) notwendig ist. Hierbei kann ein von der Auftraggeberin je Ticketart konfigurierter Text mit genauen Anweisungen ausgegeben werden.

Eindeutige Signaltöne#

Soll-Kriterium

Das System spielt eindeutig unterscheidbare Signaltöne für die verschiedenen Fälle (z.B. Einlass OK, Auslass OK, Zusatzkontrolle, Fehler) ab, sodass die Kontrolle auch ohne Blick auf das Display des Kontrollgeräts möglich ist.

Parallele Veranstaltungen#

Soll-Kriterium

Mehrere parallele Veranstaltungen, die sich einen Einlassbereich teilen, können mit den gleichen Einlassgeräten abgewickelt werden.

Einlass per Suche#

Muss-Kriterium

An personalbesetzten Zugängen kann neben dem Scan eines Tickets ein Scan auch über Suche nach Bestellnummer, Namen oder E-Mail-Adresse gesucht und eingecheckt werden.

Volle Nachvollziehbarkeit#

Muss-Kriterium

Alle erfolgreichen und abgelehnten Einlassvorgänge werden aufgezeichnet und sind in Echtzeit in einem zentralen Backend einseh- und durchsuchbar. Bei abgelehnten Einlassvorgängen ist auch die Ablehnungsursache nachvollziehbar.

Einlass-Simulator#

Kann-Kriterium

Ein Einlass-Simulator erlaubt die Verifizierung der konfigurierten Einlassregeln an konkreten Beispielen.

Hardware: Handscanner#

Muss-Kriterium

Die angebotenen Handscanner erfüllen mindestens folgende Anforderungen:

  • CPU mit mindestens 4 Kernen und mindestens 2,0 GHz
  • Mindestens 3 GB RAM
  • Mindestens 32 GB Flash-Speicher
  • Kapazitiver Touchscreen
  • Mindestens 5 Zoll Bildschirmdiagonale
  • Netzwerkanbindung über WLAN (min. IEEE 802.11 a/b/g/n/ac) und Mobilfunk (min. 4G/LTE)
  • NFC-Leser (ISO/IEC 14443) geeignet für Apple VAS und Google Smart Tap
  • Barcode-Scanner für alle gängigen 1D- und 2D-Barcodes (z.B. EAN, Code39, Code128, QR, DataMatrix, PDF417, Aztec, …)
  • Android-Betriebssystem mit Sicherheitsupdates für min. 5 Jahre
  • Akku mit mindestens 5000mAh
  • Einsetzbar bei Umgebungstemperatur -10°C bis 50°C
  • Schutzart IP68

Badge-Druck#

Muss-Kriterium

Das Einlassystem kann Badges (Namensschilder) für Teilnehmer drucken.

Badge-Druck am Handscanner#

Muss-Kriterium

Der Badge-Druck kann von einem Handscanner an einem per Netzwerk verbundenen Badge-Drucker ausgelöst werden.

Badge-Layout-Editor#

Soll-Kriterium

Das Layout der Badges kann für jede Ticketart über einen WYSIWYG-Editor von der Auftraggeberin selbst gestaltet werden. Hierbei kann auf alle Personalisierungsfelder des Tickets zurückgegriffen werden.

Zeichensatz#

Soll-Kriterium

Der Badge-Druck unterstützt Textausgabe in Schriftzeichen unterschiedlicher Schriften, inkl. asiatischer Sprachen wie Chinesisch oder Japanisch.

Performance#

Soll-Kriterium

Der Badge-Druck ist innerhalb von 2 Sekunden nach erfolgreichem Ticketscan abgeschlossen.

Nur Erstausgabe#

Soll-Kriterium

Der Badge-Druck erfolgt für jedes Ticket nur einmal automatisch. Ein wiederholter Druck des selben Badges kann durch das Personal angestoßen werden.

Badge-Druck am Handscanner#

Soll-Kriterium

Der Badge-Druck kann von einem Handscanner an einem per Netzwerk verbundenen Badge-Drucker ausgelöst werden.

Hardware: Selfbadging-Station#

Soll-Kriterium

Der Badge-Druck kann über eine Self-Service-Station ausgelöst werden. Die angebotene Hardware erfüllt mindestens folgende Anforderungen:

  • CPU mit mindestens 4 Kernen und mindestens 2,0 GHz
  • Mindestens 4 GB RAM
  • Mindestens 32 GB freier nichtflüchtiger Speicher (bei installiertem Betriebssystem)
  • Kapazitiver Touchscreen
  • Mindestens 10 Zoll Bildschirmdiagonale
  • Bildschirmauflösung mindestens 1280x800 Pixel
  • Netzwerkanbindung über Gigabit-Ethernet und WLAN (min. IEEE 802.11 a/b/g/n/ac)
  • Aktuelles Betriebssystem mit Sicherheitsupdates für min. 3 Jahre
  • Mindestens 1 USB-A-Ports

Hardware: Badgedrucker#

Muss-Kriterium

Die angebotene Hardware für Badgedrucker erfüllt mindestens folgende Anforderungen:

  • Thermodirektdruck
  • Mindestens 200dpi Auflösung
  • Cutter
  • 80mm Papierbreite
  • Blackmark- oder Gap-Detection
  • Automatische Erkennung der Ticketlänge
  • Druckgeschwindigkeit bis 200mm/s
  • Anschluss ans Einlassgerät per USB oder Ethernet
  • Lebensdauer 100km Papier / 100 Millionen Pixel-Aktivierungen / 1 Million Cuts
  • Mindestens 1 Jahr Herstellergarantie (exkl. Druckkopf)

Kommentar

Nach Wunsch können die Parameter wie folgt erhöht werden:

  • Druckgeschwindigkeit bis 250 mm/s
  • Auflösung bis 300dpi
  • Papierbreite bis 100mm

Diese Parameter sollten jedoch nur erhöht werden, wenn die höheren Anforderungen wirklich benötigt werden, da sie zu höheren Stückkosten führen können.

Hardware: Drehkreuze#

Muss-Kriterium

Die angebotene Hardware schließt Drehkreuze oder vergleichbare autonome Einlassanlagen mit ein.

Kommentar

Bitte spezifizieren Sie genau, was gewünscht ist, z.B. eine hüfthohe Drehsperre, ein mannshohes Drehkreuz, eine Schwingtür, etc.

Lesegerät#

Muss-Kriterium

Die Lesegeräte der angebotenen Drehkreuze erfüllen mindestens folgende Anforderungen:

  • Barcode-Scanner für alle gängigen 1D- und 2D-Barcodes (z.B. EAN, Code39, Code128, QR, DataMatrix, PDF417, Aztec, …) in ergonomischer Platzierung
  • NFC-Leser (ISO/IEC 14443) geeignet für Apple VAS und Google Smart Tap
  • Mehrfarbiges Display mit mindestens 5" Bildschirmdiagonale
  • Netzwerkanbindung über Gigabit-Ethernet, WLAN und Mobilfunk (min. 4G/LTE)

Kommentar

Für Low-Budget-Szenarien empfehlen wir auf das mehrfarbige Display, den NFC-Leser und die WLAN/Mobilfunk-Anbindung zur Kostenersparnis zu verzichten.

Offene Systemarchitektur#

Kann-Kriterium

Das Drehkreuz ist grundsätzlich auch mit anderen Ticketsystemen einsetzbar.

Kommentar

Die Drehkreuze sind in vielen Fällen die teuerste Hardwareinvestition. Diese Anforderung soll diese Investition gegen einen späteren Systemwechsel aus anderen Gründen absichern.

Kontrollleuchte#

Soll-Kriterium

Eine gut sichtbare, mehrfarbige Kontrollleuchte mit ausreichender Leuchtstärke erlaubt dem Personal die Überwachung des Zustands des Drehkreuzes und die Rückmeldung zu den gescannten Tickets auf einen Blick.

Integrierter Badge-Druck#

Muss-Kriterium

Das Drehkreuz gibt beim ersten Zutritt direkt am Drehkreuz über einen integrierten Drucker ein Badge aus. Die oben genannten Anforderungen zum Badge-Druck gelten entsprechend.

Performance#

Muss-Kriterium

Die Zeit zwischen Lesen des Barcodes und Freigabe des Drehkreuzes beträgt unter einer Sekunde ohne Badge-Druck und unter drei Sekunden mit Badge-Druck.

Usability#

Muss-Kriterium

Besucher:innen erhalten vom Drehkreuz eindeutiges Feedback darüber, ob ihr Ticket akzeptiert wurde, z.B. über eine entsprechende Anzeige und einen Signalton. Bei Ablehnung des Tickets wird eine verständliche Fehlermeldung angezeigt.

Anbindung Brandmeldeanlage#

Muss-Kriterium

Das Drehkreuz kann über einen potentialfreien Kontakt aus einer Brandmeldeanlage in eine Fluchtstellung gebracht werden, z.B. bei einer 3-Arm-Drehsperre durch Abklappen eines Arms oder bei einer 2-Arm-Drehsperre durch Drehung in eine Position mit freiem Durchgang. (Gilt nicht für mobile Drehkreuze.)

Kommentar

Bitte streichen Sie diese Anforderung, wenn für den konkreten Aufstellort nicht notwendig.

Stromversorgung#

Muss-Kriterium

Das Drehkreuz wird über eine normale 230V-Stromversorgung versorgt.

Mobile Variante#

Muss-Kriterium

Das Drehkreuz kann auch in einer mobilen Variante angeboten werden, die temporär aufgestellt und mit maximal zwei Personen schnell bewegt, verladen und eingelagert werden kann.

Umgebungsanforderungen#

Muss-Kriterium

Das Drehkreuz ist auf den Einsatz im überdachten Innenbereich bei Temperaturen zwischen 10°C und 40°C ausgelegt.

Kommentar

Bitte passen Sie die Anforderungen auf Ihre tatsächliche Umgebung an.

Dauerfrei#

Muss-Kriterium

Das Drehkreuz kann für eine oder beide Richtungen auf dauerfrei/offen gestellt werden.

Verhalten bei Stromausfall#

Muss-Kriterium

Bei Stromausfall ist das Drehkreuz in eine/beide Richtungen frei durchgänglich.

Kommentar

Bitte passen Sie an, ob das Drehkreuz in eine oder beide Richtungen frei durchgänglich sein soll.